Auch das Auto braucht einen Frühjahrsputz

9. März 2016

Nach dem Winter kommt der Frühjahrsputz dran. Dabei wird alles gründlich gesäubert. Diese alte Regel gilt nicht nur für daheim, sondern auch für das Auto. Denn wenn das Fahrzeug während der kalten Jahreszeit kontinuierlich genutzt wurde, ist es mit größter Wahrscheinlichkeit sowohl „Wind und Wetter“ als auch Schmutz und Streumitteln ausgesetzt gewesen. Und die können dem Blechkleid und dem Unterboden eines Autos Übles anhaben.

Hausfrau oder Hausmann folgen beim heimischen Frühjahrsputz häufig eigenen Vorlieben oder dem in jungen Jahren zu Hause Erlernten. Für die Autopflege nach der kalten Jahreszeit hingegen empfiehlt es sich, die einschlägigen Tipps von Fachleuten zu bedenken. Sie raten zunächst einmal, schon vor dem sicheren Ende des Winters die ersten milden Tage für eine erste Reinigung des Autos zu nutzen. Denn je früher der Winterdreck abgewaschen wird, desto weniger Unheil kann er anrichten. Hierfür reicht in der Regel der Besuch einer Waschstraße aus. Wichtig allerdings: Das gewählte Programm sollte eine Unterbodenreinigung mit einschließen. Vor der Waschstraßenwäsche kann auch die Benutzung eines Hochdruckreinigers angeraten sein, um grobe Verschmutzungen zu entfernen. Das vermindert das Risiko von Beschädigungen des Lacks durch Dreck- und Salzanhaftungen.

Bei dem ersten Auto-Frühjahrsputz darf auch ein kritischer Blick auf die Bremsanlage nicht fehlen. Denn sie kann ebenfalls infolge winterlicher Streumittel durch „Ritter Rost“ in Mitleidenschaft gezogen werden – mit möglicherweise unangenehmen Konsequenzen für die Sicherheit.

Hat der Winter definitiv seinen „Kehraus“ hinter sich, sollte der Autobesitzer über den Waschstraßenbesuch hinaus auch selbst Hand an seinen Wagen anlegen. So etwa, indem er Steinschlagschäden im Lack ausbessert. Dafür genügt bei kleineren Schäden oft ein Lackstift. Auch um Flugrost am Autoblech zu Leibe zu rücken, hält der Fachhandel entsprechende Produkte bereit.

Scheiben und Dichtungen am Fahrzeug sollten nach der Wäsche ebenfalls auf Beschädigungen hin untersucht werden. Besteht hier Ausbesserungsbedarf, muss meist eine Fachwerkstatt hinzugezogen werden.

Beim Kampf gegen Rost-(Folge-)Schäden darf auch der Fahrzeuginnenraum nicht vernachlässigt werden. Denn in Herbst und Winter trägt man oft Feuchtigkeit an Schuhen und Kleidung mit ins Auto. Dagegen hilft, alle Matten aus dem Fußraum zum Trocknen nach draußen zu legen sowie das Fahrzeuginnere gut durchzulüften. Übernachtet das Auto in der Garage, empfiehlt es sich, die Fenster einen Spalt offenstehen zu lassen.

 

Quelle: Goslar Institut www.goslar-institut.de

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