Mehr Sicherheit durch winterfestes Auto!

21. Dezember 2016

Wer in der kalten Jahreszeit längere Fahrten mit dem Auto plant, sollte dafür gut vorbereitet sein. Denn eine Panne bei eisigen Außentemperaturen und/oder Schneefall ist noch um Einiges unangenehmer als bei freundlicherer Witterung. Deshalb empfiehlt sich als erste vorbereitende Maßnahme, den Tank vor dem Start mit ausreichend Kraftstoff zu füllen. Auch unterwegs sollte man lieber etwas früher als sonst notwendig nachtanken, damit man im Falle eines Staus nicht in Bedrängnis kommt und auch bei einer Panne auf eine funktionierende Heizung bauen kann. Wer vollends auf Nummer sicher gehen will, nimmt einen gefüllten Reservekanister im Kofferraum mit.

Zur Standard-Vorsorge für ein wintertaugliches Fahrzeug gehört ferner die Kontrolle des Frostschutzmittels in der Kühl- sowie in der Scheibenwaschanlage. Ein vernachlässigter Frostschutz des Kühlers kann im schlechtesten Fall einen Motorschaden nach sich ziehen. Aber auch wegen Kühlproblemen unterwegs liegen zu bleiben, gehört ja nicht unbedingt zu den Traum-Situationen eines Autofahrers. Deshalb lieber rechtzeitig, bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, das Frostschutzmittel der Kühlanlage überprüfen und gegebenenfalls nachfüllen (lassen). Dabei hilft im Zweifel der freundliche Tankwart um die Ecke.

Ein wichtiges Sicherheitskriterium gerade in der Jahreszeit, in der schlechtes Wetter häufiger vorkommt, ist gute Sicht im Auto. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind saubere Scheiben. Deshalb sollten diese vor Fahrtbeginn unbedingt von Dreck, Schnee und Eis befreit werden. Damit das während der Fahrt so bleibt, bedarf es – gerade in Herbst und Winter – einer funktionsfähigen Scheibenwaschanlage. Daher muss deren Vorratsbehälter auf genügend Wischwasser ebenso überprüft werden wie auf ausreichend Reinigungs- und Frostschutzmittel. Nachfüllbehälter gibt es inzwischen auch in vielen Supermärkten, im Autozubehörhandel sowie an Tankstellen und in Werkstätten.

Um Sichtbehinderungen durch Schlieren bzw. verschmierte Scheiben zu vermeiden, ist auch ein wachsames Auge auf den Zustand der Wischergummis ratsam. Sind diese in die Jahre gekommen, sollten sie schnellstmöglich durch neue ersetzt werden. Hierfür gilt: besser zu früh als zu spät. Wer hier spart, spart auch an seiner Sicherheit. Um die Scheibenwischer im Winter gegen Festfrieren zu schützen, kann man sie nachts hochklappen oder auf die Abdeckfolie vor der Frontscheibe positionieren.

Manchmal können die Schwierigkeiten bei einer winterlichen Tour bereits vor dem Beginn der Fahrt auftreten, wenn man nämlich wegen zugefrorener Türen erst gar nicht in das Fahrzeuginnere gelangt. Dagegen hilft ein Türschlossenteiser, der deshalb auch nicht im Auto, sondern sinnvollerweise griffbereit in der Nähe des Fahrzeugschlüssels aufbewahrt werden sollte. Als sehr hilfreich kann sich ebenfalls erweisen, die Dichtungsgummis der Autotüren mit Talkum, Silikon oder Glycerin zu behandeln. So lässt sich vermeiden, dass sie festfrieren.

Zur Bordausrüstung im Winter gehören aus Sicht der Automobilklubs ferner heiße Getränke und Imbiss-Snacks, Starthilfekabel und Abschleppseil, Eiskratzer und Enteisungsspray sowie Schneeschaufel, Taschenlampe, warme Kleidung, Wolldecke, Handschuhe und feste Schuhe. Außerdem sollte jeder Autofahrer demnach darauf achten, dass der Akku seines Handys immer möglichst voll aufgeladen ist. Dann kann man im Notfall Hilfe rufen – was insbesondere in einsamen Gegenden von Vorteil sein kann.

 

Quelle: Goslar Institut www.goslar-institut.de

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